KMK Entscheidung behindert den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Mathematikunterricht
Kritische Auseinandersetzung mit den geplanten Einschränkungen bei der MMS-Benutzung mit dem Fokus auf Problemlöseprozessen
Abstract
Die Entscheidung der Kultusministerkonferenz (KMK) den Befehlssatz eines Modularen-Mathematik-Systems (MMS) während der zentralen schriftlichen Abiturprüfungen in Mathematik ab dem Prüfungsjahr 2030 zu beschränken, wirkt sich auch auf den gesamten Unterricht aus.
In diesem Artikel werden die Auswirkungen dieser Einschränkungen auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im laufenden Unterricht betrachtet.
Es wird die These vertreten, dass die kalkülorientierte Mathematik durch die Einschränkungen der KMK weiterhin einen sehr breiten Raum im Mathematikunterricht der Oberstufe einnehmen wird und die Chance, die durch einen Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglicht wäre, nicht wahrgenommen wird. Künstliche Intelligenz wird in den Hintergrund gedrängt und zu einer Randerscheinung bei Problemlöseaufgaben degradiert.
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